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Hochwaldhalle

Das genaue Aufstelldatum dieses Kreuzes ist nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich hier um ein  Feld- und Flurkreuz, welches aus Dankbarkeit der Fruchtbarkeit der Felder aufgestellt wurde.

Das Kreuz wurde 1938 erneuert und im Jahre 1968 restauriert.

Die Linde wurde 1947 von Matthias Flesch gepflanzt. Dies geschah aus Dank der Rückkehr seines Neffen Norbert Bastian aus dem 2. Weltkrieg.

Derzeit wird das Kreuz von Rosi und Heinz Grewer sowie Cilli Schmitt gepflegt.

 

 

 

 

Folgende Informationen konnten noch ermittelt werden:

  1. Früher wurde nach dem Osterraspeln durch den Schulabgängerjahrgang eine Sammlung im Dorf durchgeführt. Hierfür wurde ein Korb mit Krepppapierblumen und Schleifen geschmückt, in welchem die Eier transportiert wurden. Nach dem Sammeln verwandte man die Blumen und Schleifen um dieses Kreuz zu schmücken. Durch Pastor Stegerer wurde dieser Brauch abgeschafft.
  2. 1938 schlug der Blitz in das Kreuz und zerstörte dieses. Alfred Martini war eines der Kinder, welche die umherliegenden Holzspäne aufsammelten. Damals herrschte über Horath ein starkes Gewitter. Es kam zu einem Wolkenbruch. In der Horather alten Schule in der Moosgasse waren im Kellergeschoss (unterer, linker Bereich) zwei Räume für den Kindergarten eingerichtet worden. Die Kindergärtnerinnen waren Fr. Ruth und Justine Engel (Mutter von Edi Engel). Früher wurden die Kinder hier abgegeben, um dann der Arbeit auf dem Flur nachzugehen. Schon als kleine Kinder wurden diese im Sinne des Nationalsozialismus erzogen. Bei gutem Wetter wurden Spaziergänge über die Huhf unternommen. Hierzu nahm man einen langen Strick, welchen die Kinder von beiden Seiten packten. Dann wurden Lieder gesungen, wie: „Lange, lange Reihe, das ist schön, jetzt wollen wir spazieren gehen.“ Spielte das Wetter nicht mit wurde in den Räumen des Kindergarten mit Knete gespielt. Am Tag des Unwetters schauten die Kinder aus dem Fenster. Das Regenwasser ist nur so über die Regenrinnen geschossen. Das Gewitter ereignete sich  nachmittags. Bereits am Abend ging die Dorfbevölkerung zum Kreuz, um nachzusehen, was dort passiert sei. Die Wassermengen vom Hompisch ließen nahe dem Kreuz einen großen Wassergraben entstehen. Zudem schlug der Blitz in das Kreuz ein, sodass überall Holzsplitter verteilt waren. Erst am darauffolgenden Tag besuchten die Kinder vom Kindergarten diese Stelle und sammelten die Holzsplitter auf. Diese wurden aufgeschichtet und der Haufen wurde verbrannt.
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